Für Elektrobetriebe: Das Mehrfamilienhaus ist der nächste Solarmarkt
Das Einfamilienhaus-Geschäft wird enger, im Mehrfamilienhaus sind die meisten Dächer noch leer. Mit einem standardisierten Produkt werden MFH-Projekte für Elektrobetriebe planbar.
SolarMatrix GmbH · Dirk Vollmann, Mitgründer / Partnerschaften
Bis zu 1,9 Mio. Mehrfamilienhäuser in Deutschland kommen laut IW Köln für Solarstrom für die Bewohner in Frage. Die meisten Dächer sind noch leer, weil Mieterstrom-Projekte für Eigentümer und Handwerk zu komplex waren: Messkonzept, Lieferantenpflichten, Abrechnung, Einzelverträge je Haushalt. Gleichzeitig ist das Geschäft mit Einfamilienhäusern enger geworden. Für Elektro-, Solar- und TGA-Betriebe ist das Mehrfamilienhaus der nächste Markt.
Was sich mit WohnStrom ändert
- Ein standardisiertes Produkt statt Einzelplanung je Messkonzept: zentrale Solaranlage und Batterie, je Wohnung ein Kleinsterzeuger bis 800 VA hinter dem vorhandenen Zähler.
- Kein Mieterstrom, keine Stromabrechnung, keine Lieferantenpflichten; der Eigentümer legt die Kosten als Modernisierung um.
- Kein Zählertausch und kein Umbau des Zählerschranks. Die Anmeldung läuft je Wohnung im vereinfachten Verfahren nach VDE-AR-N 4105.
- Planung, Plattform und Unterlagen für Eigentümer kommen von SolarMatrix: Planungsleitfaden, Ausschreibungstexte, Beschlussvorlagen, Musteranschreiben.
- Inbetriebnahme und Service laufen über das Installateur-Portal.
So läuft ein Projekt
- Anfrage und Grobkalkulation: Der Eigentümer oder Sie melden das Gebäude, SolarMatrix liefert in zwei Werktagen die Grobkalkulation.
- Besichtigung: Dach, Keller, Zählerplätze und Steigleitungen prüfen, Checkliste aus dem Portal.
- Angebot: Module, Unterkonstruktion, Batterie, Laderegler und Material über Ihren Großhandel, SolarMatrix-Hardware über die B2B-Preisliste.
- Einbau: etwa ein Tag je Hausanschluss, parallel zur Dachmontage.
- Inbetriebnahme: begleitet durch SolarMatrix, Anmeldung je Wohnung, Eintrag im Marktstammdatenregister.
- Betrieb: Monitoring im Portal, Service nach Checkliste, wiederkehrende Prüfung durch Ihren Betrieb.
Was Sie verdienen
Die Marge liegt in Ihrem Auftrag: Rund 80 % des Projektvolumens laufen über Großhandel und Montage, dort gilt Ihre übliche Kalkulation. Dazu kommt ein Rabatt auf die SolarMatrix-Hardware bei selbst akquirierten Projekten. Gemeldete Gebäude sind ab Bestätigung in Textform für Sie geschützt (Kundenschutz). Die Konditionen im Einzelnen besprechen wir im Kennenlerngespräch.
Wie Sie Partner werden
Elektrobetriebe, Dachdecker und TGA-Betriebe arbeiten als Installationspartner. Der Weg: Anfrage und Kennenlerngespräch, Partnervereinbarung und Schulung, eigene Gebäude melden oder vermittelte übernehmen, erstes Objekt mit begleiteter Inbetriebnahme. Nach Schulung, begleiteter Erstinbetriebnahme und mindestens einem Objekt in Betrieb führen wir Sie in der Fachpartnersuche als geprüften Partner.
Häufige Fragen
Brauche ich einen Eintrag im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers? Für die Arbeiten am Hausanschluss und im Zählerschrank ja, wie bei jeder Elektroinstallation. Die Anmeldung der Kleinsterzeuger selbst läuft im vereinfachten Verfahren.
Wer haftet für die Anlage? Sie für Ihre Installationsleistung, SolarMatrix für die gelieferte Hardware nach den Hardware-AGB. Der Servicevertrag regelt den Betrieb.
Wie schnell kann ich starten? In 14 Tagen Partner, in 90 Tagen das erste Objekt, wenn ein Gebäude vorliegt. Projekte aus Ihrer Region leiten wir nach Kundenschutz-Regeln zu.
Quellen
- IW Köln: Potenzialabschätzung Solarstrom in Mehrfamilienhäusern (bis zu 1,9 Mio. Gebäude)
- VDE FNN: VDE-AR-N 4105:2026-03, Kleinsterzeugungsanlagen bis 800 VA
- SolarMatrix: Partnerprogramm und Konditionen, Stand Oktober 2026
